Integratives Brückenangebot GBA-I
Zielgruppe und Voraussetzungen
- Aufgenommen werden fremdsprachige Jugendliche mit Migrationshintergrund
- Gewisse Schulerfahrungen sind Voraussetzung
- Eintritt nach Anmeldung und in Absprache mit der Schulleitung
Ziele
- Förderung des Integrationsprozesses, Einführung in die hiesigen kulturellen Gegebenheiten
- Auseinandersetzung mit der eigenen Lebenssituation, Stärkung der Persönlichkeit
- Schulung der Arbeits-, Sozial- und Selbstkompetenz als Vorbereitung auf eine berufliche Ausbildung
- Erfolgreicher Eintritt ins Erwerbs- und Berufsleben
Dauer
1–3 Jahre in Niveau-Klassen
39 Wochen à 25–28 Lektionen
6–8 Spezialtage (Exkursionen, Sporttage, Projekttage)
Arbeitsweise und Inhalte am Glarner Brückenangebot
Wir arbeiten in der Regel im Klassenverband. Der Unterricht wird sehr differenziert ausgestaltet unter Berücksichtigung des persönlichen Lernstands und des individuellen Lerntempos. Angepasst an die schulische Vorerfahrung werden die Lernenden in ihren persönlichen, fachlichen, sozialen und methodischen Kompetenzen gleichwertig gefördert.
Planung und Evaluation
Beurteilung
Die Lernenden erhalten zweimal jährlich ein Zeugnis.
Lernatelier und Praxis
Die Lernenden arbeiten an unterschiedlichen fach- und prozessbezogenen Aufgaben. Die Berufswahl wird bei besseren Deutschkenntnissen unterrichtet. Ebenfalls unterstützen die Lehrpersonen das Schnuppern in den Wunschberufen.
Ein Übertritt in die GBA-Schule wird angestrebt, sobald die Deutschkenntnisse des Niveaus B1 erreicht sind.
Fächerangebot und Training
Deutsch als Zweitsprache: 10–12 Lektionen pro Woche
Kompetenzen in der Anwendung der deutschen Sprache auf der Basis des Europäischen Referenzrahmens (Niveaus A1, A2 und B1) stehen im Vordergrund.
Mathematik: 4-6 Lektionen pro Woche
Mathematische Grundkompetenzen, die auf die passenden und realistischen Berufsmöglichkeiten ausgerichtet sind.
Gesellschaftskunde, Berufsvorbereitung: 4–6 Lektionen pro Woche
Kenntnisse über Kanton, Land und Kultur. Unterstützung in die Integration des schweizerischen Lebensalltags.
Einblick in die verschiedenen Arbeits- und Lerntechniken, Kennenlernen der Berufswelt.
Ernährung, Gestaltung, Sport, Musik und Chor: 4–6 Lektionen pro Woche
Kennenlernen von gesundheitlichen Aspekten, sportlichen, handwerklichen und musischen Fertigkeiten.
Eigene Alltagsgestaltungen werden analysiert, in Zielen formuliert und umgesetzt.
Förderung interkultureller und persönlicher Kompetenzen.