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Über uns

Über uns

Der Standort der gewerblich-industriellen Berufsfachschule Ziegelbrücke (GIBGL) zeichnet sich durch eine weiträumige Infrastruktur, eine optimale verkehrstechnische Lage, ein qualitäts-förderndes kantonales Umfeld und einer örtlichen Einheit der verschiedenen Bildungsanbie-ter aus. Im Zusammenhang mit einer kontinuierlichen Unterrichts- und Schulentwicklung kann eine hohe Ausbildungsqualität sichergestellt und die Berechtigung des Schulstandortes gewährleistet werden.

Vision

Wie wir sein wollen und gesehen werden

 möchten – unser Selbstverständnis und unsere Vision

Es hat noch niemand etwas Ordentliches geleistet, der nicht etwas Ausserordentliches leisten wollte.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach

Teil A

1. Einleitung

Dieses Papier ist das Ergebnis einer intensiven Auseinan­dersetzung mit unserem Umfeld, unseren Fähigkeiten und Vorstellungen. Wir wollen damit den Sinn unserer Tätigkeiten in Worte fassen und die Zukunft entsprechend unserer Vorstellungen gestalten.

Entscheidend ist die Auseinandersetzung

Das geschriebene Wort ist oftmals unvollkommen, wenn es darum geht, die Identität und Werte sichtbar zu machen, die es zu erfassen gilt. Entscheidend ist daher nicht das vorliegende Papier, sondern die fortwährende Auseinandersetzung damit. Nehmen wir nicht jede Aussage als unverrückbar und gegeben, sondern nutzen die Möglichkeiten, um mit dieser Grundlage einen Dialog in unserer Organisation über die für uns wichtigen Fragen immer wieder neu anzufachen und am Leben zu erhalten.

Sich aus der Masse herausheben

Wer sich heute aus der Masse der oftmals austauschbaren Schulen hervorheben möchte, muss deutliche Standpunkte beziehen und in seiner Einzigartigkeit erfassbar werden. Nur wer klare Unterscheidungsmerkmale schafft, ermöglicht es einem Partner, sich ihm mit voller Überzeugung anzuschliessen.

Eine klare Ausrichtung und eindeutige Vorstellungen davon, was unsere zukünftigen Erfolgspotentiale sein werden, geben uns die Gewissheit, heute und auch in Zukunft unsere Position im Bildungsmarkt zu behaupten.

Mit diesem Papier haben wir unsere Identität und unsere Vorstellungen in Worte gefasst. Wir sind uns bewusst, dass es wenige, aber entscheidende Dinge gibt, die für den Erfolg ausschlaggebend sind. Die wollen wir intensiv und richtig tun.

Dementsprechend sind Aussagen in diesem Papier wiederum durch konkrete Ziele und Beiträge der Mitarbeitenden zu ergänzen. Dieses Papier mit Leben und Tatkraft zu füllen, macht uns erst zu dem, was wir sein wollen: Eine einzigartige Bildungsorganisation, die gebraucht wird.

Grundsätzliche Entwicklungsrichtung und kein starres Konzept

Tragende Ideen und Konzepte mit spürbarer innerer Identifikation sollen in der Schule dafür sorgen, dass Mitarbeitende sich mit Überzeugung der Realisierung und Umsetzung zuwenden.

„Herzblut“

Durch optimale Rahmenbedingungen soll das Handwerk und Kerngeschäft Unterricht unterstützt werden. Damit konzentrieren wir uns primär auf das, wofür eine Berufsfachschule da ist, nämlich auf die Förderung  der Lernenden! Diese wollen wir mit Tatkraft  und nach Excellence strebend unterrichten.

Sensibilität gegenüber Veränderungen

Erfolgreiches Handeln strebt nach einer Bestätigung. Die Wahrneh­mung einer Bildungsorganisation und ihrer Leistungen wird immer mehr zum entscheidenden Thema. Nur durch herausragende Leistungen erhöhen wir unsere Attraktivität und werden wahrgenommen als das, was wir sind.

Kompetenz

Für uns als Berufsfachschule ist diese Ausgangslage eine Herausforderung und zugleich eine Chance, unsere Position in der Schullandschaft durch hohe Kompetenz zu bestimmen. Kompetenz bedeutet für uns primär die Fähigkeit zu besitzen, laufend zu lernen und uns zu verbessern. Wir wollen gemeinsam mit allen Anspruchsgruppen im Kanton und in der Region uns den Herausforderungen im Bildungsbereich stellen und die sich ergebenden Chancen verwerten.

Wertewandel

In einer zunehmend hektischen und kurzlebigen Zeit drohen einstmals solide und fundamentale Werte verloren zu gehen. Eine auf Vertrauen gebaute und langfristig ausgerichtete Zusammenarbeit ist heute keine Selbstverständlichkeit mehr. Gegenseitiger Respekt und der Wille, sich mit aller Kraft dafür zu engagieren, sind das Fundament erfolgreicher Entwicklungen.

Durch unsere wertebestimmten Standpunkte und die Art und Weise, wie wir unsere Aufgabe anpacken, wollen wir dieses Fundament festigen und als verlässlicher Partner in einer soliden Beziehung wahrgenommen werden.

2. Wie wir sein wollen und gesehen werden möchten

Unsere Aufgabe:
Junge Menschen
zu berufsfähigen, erfolgreichen und gesellschafts-verantwortlichen Persönlichkeiten  entwickeln.

Unsere Kernaufgabe ist es, junge Menschen zu berufsfähigen, erfolgreichen und gesellschaftsverantwortlichen Persönlichkeiten zu entwickeln. Wir fördern sie gemäss ihren Begabungen und stärken ihren Leistungswillen. Das Bewusstsein für eine gesunde und umsichtige Lebensgestaltung sowie der respektvolle Umgang miteinander sind zentrale Bestandteile der Aufgabenerfüllung.

Diese Aufgabe erfüllen wir als Bildungsorganisation in den Bereichen berufliche Grundbildung, Berufsmaturität und in der tertiären Weiterbildung.

In jedem Bereich wollen wir die Voraussetzungen schaffen, unsere Kompetenz so zum Tragen zu bringen, dass echte Fort­schritte in der Weiterentwicklung der Lernenden möglich werden.

Auf die Bereiche ausgerichtete und zugeschnittene Strategien helfen uns, unsere Position weiter auszubauen und bestehende und zukünftige Entwicklungsmöglichkeiten aktiv auszuschöpfen. Dadurch wird es uns auch gelingen, Lernende zu begeistern, die an unserer Institution die Chance bekommen, für ihr Leben ein stabiles berufliches Fundament zu bauen.

Leistung

Erfolg und Weiterentwicklung sind nur durch das optimale Ausschöpfen der persönlichen Fähigkeiten möglich. Wir bekennen uns zu einer Leistungsorientierung, welche dem wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Umfeld entspricht.

Unsere Leistung muss sich in einem umfassenden, qualitativ hochstehenden und professionell erbrachten schulischen Angebot, das auf die Problemstellungen in unseren klar abgegrenzten Bereichen ausgerichtet ist, widerspiegeln.

Leistungen und Qualität, die nach Gegenleistungen verlangen

Entscheidend ist, dass es uns gelingt, zu unseren Anspruchsgruppen solide Beziehungen zu gestalten, die den Namen Partnerschaft verdienen. Dabei richten wir uns auf diejenigen Personen aus, die bereit sind, sich aktiv einzubringen und eigenverantwortlich zu engagieren und die ebenso bereit sind, sich den Herausforderungen zu stellen. Bei allem, was wir tun, stellen wir sie in den Mittelpunkt, sehen in ihnen vor allem den Menschen und Partner, stellen, wo es nötig ist, mehr von unserer Zeit zur Verfügung und begegnen ihnen mit einer offenen Haltung. Nur so können wir einzigartige Qualität sicherstellen.

Klare Vorstellungen von Qualität –
Leistung beginnt beim Erkennen
des Problems

Unser Erfolg ist die Summe der gemeinsamen Bemühungen. Zusammenarbeit und Verlässlichkeit sind gefragt! Das ist unser Massstab, um zu beurteilen und zu messen, ob unser Angebot und die Art und Weise, wie wir unsere Aufgabe erledigen, eine herausragende Leistung ergeben. Das individuelle Engagement muss sich über die Grenzen des eigenen Klassenzimmers hinaus bewegen. Unsere Stärke liegt in der Gemeinsamkeit unserer Bemühungen und baut auf Lehrpersönlichkeiten, die wollen, dass ihre Lernenden etwas lernen!

Wir wollen uns entwickeln: in unserer Professionalität, in unseren Fähigkeiten und Fertigkeiten.

Wir sind überzeugt, dass Fortschritt notwendig ist, um auch in Zukunft herausragende Leistungen zu vollbringen. In erster Linie heisst für uns Progression: Altes hinterfragen, Neues prüfen, verändern und manchmal auch Fehler zulassen.

Lernende Organisation –Qualität

Wir wollen eine lernende Organisation sein! Alles, was wir planen und festlegen, wird dann Wirklichkeit, wenn es im Denken und Handeln eines jeden Mitarbeitenden spürbar wird.

Im Gespräch mit den Anspruchsgruppen, im Stil unserer transparenten und offenen Kommu­nikation, in unseren Klassenzimmern, Büros und dem Erscheinungsbild unserer Institution entscheidet sich hundertfach, ob wir glaubwürdig wahrgenommen werden.

Wenn wir erfolgreich sind, so sind wir es kraft der Persönlichkeit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich in ihrer Arbeit engagieren, entfalten, lernen, persönliche Stärken ausbauen und entwickeln sowie eigene Visionen in ihrer Tätigkeit ausleben. Die Bereitschaft Verantwortung zu übernehmen, ist eine wesentliche Vorausasetzung, damit wir akzeptierte Partner bleiben und unsere Vorstellungen realisieren können.

Nur Mitarbeitende mit Handlungskompetenzen sind in der Lage zu verändern und zu bewegen, um den Herausforderungen der Zukunft gerecht zu werden

Nachhaltigkeit

Unsere gemeinsame Verantwortung liegt auch im haushälterischen Umgang mit den finanziellen Ressourcen und im umweltbewussten Handeln. Dies können wir beeinflussen, indem wir gemeinsam darüber nachdenken, wie wir unsere eigene Attraktivität nachhaltig steigern können.

Teil B

3. Die Entwicklungsschwerpunkte – oder wo wir anpacken wollen

Pädagogische Grundhaltung

Im Rahmen der optimalen Ausschöpfung der persönlichen Fähigkeiten und einer, dem wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Umfeld entsprechenden Leistungs-orientierung, bekennen wir uns zu:

  • differenzierten Schulstufen mit hoher Durchlässigkeit. Damit anerkennen wir die Heterogenität unserer Lernenden und stellen dieser eine angepasste Struktur gegenüber.
  • einer Förderung auf mehreren Niveaus. Diese Unterstützung stellen wir mit angepassten individuellen oder kollektiven Gefässen bereit.
  • einer Qualitätssicherung. Wir sind bereit, Qualitätsmessungen vorzunehmen, diese in einer umfassenden Analyse zu diskutieren und daraus entwicklungsperspektivische Zielsetzungen abzuleiten.
Differenzierte Bearbeitung der unterschiedlichen Bereiche

Die unverwechselbaren Profile der einzelnen Bereiche erhalten wir mit dem Willen, sich durch herausragende Leistungen behaupten zu können.

Damit entwickeln wir unser Image als unkomplizierte und betriebsnahe Berufsfachschule weiter.

Kommunikation

Um das oben beschriebene Image zu erreichen und um eine Kultur der Offenheit zu implementieren, erarbeiten wir ein Kommunikationskonzept.

Den Austausch und die Vernetzung mit den Organisationen der Arbeitswelt vertiefen wir, damit wir unsere Interessen vorausschauend vertreten  können.

Die Schnittstellen-Problematik ist uns bekannt und wir streben angepasste Lösungen an.

Die Zusammenarbeit mit dem Amt für Berufsbildung des Kantons Glarus und der Austausch mit den Berufsbildungsämtern der weiteren Kantone ist durch einen festgelegten Prozess definiert.

Entwicklung – oder ein qualitatives Wachstum anstreben

Entlang der Kerntätigkeit berufliche Grundbildung sowie unserem Branchen-Grundgerüst entwickeln wir uns marktorientiert und organisch weiter. In folgenden Bereichen sehen wir Wachstumspotential und Synergien zu dem bestehenden Angebot:

  • Ergänzungen durch neue Berufsbilder im Sinne einer sorgfältigen Anpassung unseres Portfolios.
  • Ausbau der Berufsmaturitätsabteilung (zusätzliche Maturitätstypen, Bildungsgänge nach der beruflichen Grundbildung und alternative Schulungsmodelle).
  • Ausbau der tertiären Weiterbildung. Die neuen Bildungsgänge stellen einen Mehrwert für unsere berufliche Grundbildung dar. Das kantonale Angebot wird koordiniert, wir streben eine Partnerschaft mit Anbietern an, welche bereits in den entsprechenden Märkten präsent sind, und das zusätzliche Angebot wird, wenn immer möglich, mit unseren infrastrukturellen Voraussetzungen abgedeckt.
  • Kleinstberufe mit alternativen Schulmodellen bewerben und „anziehen“.
  • Ergänzungen durch erweiterte Schulungsangebote (z.B. Jahreskurse Allgemeinbildung, etc.).
Verwaltung, Mitarbeitende und Schulleitung

Das Sekretariat entwickelt sich zu einer Schulverwaltung – einer Funktion mit entsprechenden Kompetenzen im Sinne eines umfassenden Organisations- und Dienstleistungsverständnisses.

Durch transparente Strukturen und zugeteilte Kompetenzen fördern und fordern wir unsere Mitarbeitenden. Klare Ziele und eine zielführende Unterstützung sind Kernelemente der Zusammenarbeit.

Auf dieser Grundlage positionieren sich unsere Mitarbeitenden durch ihre Kompetenzen und ihr Arbeitsethos deutlich über dem Durchschnitt der üblichen Arbeitsqualität.

Wir pflegen einen gegenseitigen Umgang, welcher geprägt ist durch Verantwortung, Vertrauen und Offenheit. Dadurch erreichen wir eine schlanke Organisationsform.

Gesamtschulische Strukturen und Prozesse werden, wo nötig, definiert. Wir verstehen uns als Organisation mit einer systemischen Grundhaltung.