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Brückenangebot

GIB

Willkommen

Wir bauen BRÜCKEN – zusammen mit jungen Menschen!

Brücken in ihre Zukunft.
Wir begleiten die Jugendlichen in der Zeit, in der sie den Übergang von der Volksschule zur Berufsbildung zu bewältigen haben. Dieses Kompetenzzentrum heisst Glarner Brückenangebote GBA.

Der Wechsel von Schule zu Ausbildung erweist sich immer wieder als wichtige und zugleich sensible Phase im Leben junger Menschen. Zur Unterstützung stellen wir vier spezifische Angebote mit schulischen und praxisbezogenen Schwerpunkten bereit.
Alle drei Angebote unterstützen die Jugendlichen darin, sich ganzheitlich und gezielt auf den Einstieg in die berufliche Bildung oder eine weiterführende Schule vorzubereiten. Jedes Angebot hat seinen eigenen Schwerpunkt oder richtet sich an eine spezielle Zielgruppe.

GBA – Schule   mit schulischem Schwerpunkt: 3-5 Tage Unterricht, 0-2 Tage Praktikum
GBA – Vorlehre   mit praktischem Schwerpunkt: 4 Tage Praktikum, 1 Tag Unterricht
GBA – Integration   mit Schwerpunkt Deutsch und Integration

 

Als kantonale Bildungsinstitution sind wir in der Region verankert und stehen in engem Kontakt mit Partnern aus Wirtschaft, Bildung und Politik.

Angebote:

GBA – SCHULE:

Wer ist angesprochen?

  • Das Angebot richtet sich an Jugendliche nach der obligatorischen Schulzeit oder im Anschluss an das Integrationsprogramm.

 

Worum geht es?

  • Kompetenzen (fachliche/überfachliche) für den Einstieg in die berufliche Grundbildung werden erweitert und gefestigt; schulische Lücken werden geschlossen.
  • Die Jugendlichen treffen ihre persönliche Berufswahl.
  • Sie verbessern ihre Chancen auf eine passende Lehrstelle.

 

Welches sind die Bausteine des Angebots?

  • Die Jugendlichen lernen vorwiegend im schulischen Kontext. Nach individuellem Bedarf finden Praktika und Praxistage statt.
  • Jedes Trimester hat seinen eigenen Schwerpunkt.
  • Ein Grundangebot an Fächern verbessert die allgemeinen Voraussetzungen der Lernenden. Profilangebote fokussieren den Zielberuf.
  • Zwischen den GBA und den einzelnen Lernenden wird ein Lernvertrag abgeschlossen.
  • Die Jugendlichen erhalten von den GBA drei Trimesterzeugnisse sowie eine Abschlussbestätigung.

 

Wie wird gearbeitet?

  • Wir suchen den vertieften und dauerhaften Lernerfolg und arbeiten deshalb mit dem Lernlayout NIL (Nachhaltiges Individuelles Lernen).
  • Der Dreischritt Planung-Training-Evaluation zieht sich durch das ganze Schuljahr.
  • Bei ihrer Lernwegplanung steht allen Jugendlichen eine Lernberaterin oder ein Lernberater unterstützend zur Seite.
  • Gelernt wird im Unterricht (teilweise in Niveaugruppen) sowie in Lernateliers entlang von Kompetenzrastern und mittels einer Vielfalt von Lernaufgaben.

 

Weiterführende Informationen:

GBA – VORLEHRE

Wer ist angesprochen?

  • Das Angebot richtet sich an Jugendliche nach der obligatorischen Schulzeit oder im Anschluss an das Integrationsprogramm.

 

Worum geht es?

  • Fachliche Kompetenzen für den Einstieg in die berufliche Grundbildung werden gefestigt und schulische Lücken geschlossen.
  • Die Berufswahl ist meistens bereits getroffen; jetzt gilt es, praktische Berufserfahrungen zu sammeln.
  • Dadurch verbessern sich die Chancen der Jugendlichen auf eine passende Lehrstelle.

 

Welches sind die Bausteine des Angebots?

  • Die Jugendlichen lernen vorwiegend im praktischen Kontext. Sie verbringen vier  Tage pro Woche in einem Betrieb und an einem Wochentag gehen sie zur Schule.
  • Die Jugendlichen schliessen mit dem Vorlehrbetrieb und den GBA einen Vertrag ab.
  • Sie erhalten Unterstützung in Form von Praxisberatung durch die GBA.
  • Die Jugendlichen erhalten drei Trimester-Kurzzeugnisse von den GBA, ein Arbeitszeugnis des Betriebs sowie eine Abschlussbestätigung der GBA.

 

Wie wird gearbeitet?

  • Der Unterricht findet im Rahmen des Lernlayout NIL(Nachhaltiges Individuelles Lernen) statt.
  • Gelernt wird im Unterricht (teilweise in Niveaugruppen) sowie in Lernateliers entlang von Kompetenzrastern und mittels einer Vielfalt von Lernaufgaben.
  • Die Jugendlichen steuern ihren Lernprozess eigenverantwortlich und erhalten dabei Unterstützung von Praxisberaterinnen und beratern sowie Fachlehrpersonen.

 

Weiterführende Informationen:

GBA – INTEGRATION

Wer ist angesprochen?

  • Die Integrationsklasse nimmt fremdsprachige Jugendliche auf, die altersbedingt  keine Regelklasse mehr besuchen können. Sie sollen über gewisse Schulerfahrungen verfügen.
  • Der Eintritt ins GBA-Integration erfolgt.

 

Worum geht es?

  • Die Jugendlichen werden in Deutsch und in den Lerninhalten der Sekundarstufe 1 geschult.
  • Im Zentrum steht die Förderung des Integrationsprozesses. Es erfolgt eine Einführung in die hiesigen kulturellen Gegebenheiten.
  • Die Jugendlichen setzen sich mit ihrer eigenen Lebenssituation auseinander.
  • Sie erhalten kompetente Unterstützung beim Eintritt ins Erwerbs- und Berufsleben.

 

Welches sind die Bausteine des Angebots?

  • Die Erweiterung der Sprachkompetenz in der hiesigen Landessprache Deutsch steht in jedem Fach im Vordergrund.
  • Weitere individuell unterschiedliche Ziele und Inhalte werden mit dem Deutscherwerb verbunden.
  • Folgende Fächer und Fächergruppen werden angeboten: Deutsch als Zweitsprache auf Niveau A1-B1. Mathematische Grundkompetenzen im Hinblick auf passende und realistische Berufsmöglichkeiten. Einführung in Geografie und Staatskunde der Schweiz. Kochen und musische Fächer zur Unterstützung der Alltagsgestaltung sowie zur Förderung interkultureller und persönlicher Kompetenzen.
  • Individuelle Beratung bei Fragen der Berufsintegration.

 

Wie wird gearbeitet?

  • Wir arbeiten im Klassenverband, jedoch individuell angepasst und niveauabhängig, da die Lernenden punkto Herkunft und Bildungsstand sehr verschieden sind.

 

Weiterführende Informationen: